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Liebe Freundinnen und Freunde des Schwerter Sportbuches!

Immer wieder tauchen in den Porträts Namen und Begriffe auf, die einer weiteren Erläuterung bedürfen. So gibt es namhafte Sportlerinnen und Sportler und Funktionäre sowie Fachbegriffe, die dem Kenner der Schwerter Sportszene vielleicht geläufig sind, dem gelegentlichen Besucher Schwerter Sportstätten oder Leser der lokalen Sportseiten jedoch nicht.

Würden diese Namen oder Begriffe an Ort und Stelle in den Porträts erklärt, verlören wir sehr viel Platz, den wir lieber dem oder der Porträtierten widmen möchten. Also sind wir auf die Idee gekommen, auf unserer Internetseite eine ERKLÄR-BAR einzurichten, auf die wir auch im Buch verweisen werden. Hier sollen Sie die Erläuterungen finden, nach denen Ihnen dürstet. Viel Spaß!

Baluses, Kurt, * 1914 in Allenstein/Ostpreuße, † 1972, spielte bis zum Kriegsende für den VfB Königsberg und wurde mehrfach in die Auswahl Ost-preußens berufen. Nach dem Krieg war er in Schleswig-Holstein für verschiedene Vereine aktiv, 1949/50 stieg er mit dem Itzehoer SV in die Oberliga auf.
1954 ging Baluses als Trainer zum 1. FC Köln, ein Jahr später wechselte er nach Braunschweig. Noch in der Oberliga übernahm er den VfB Stuttgart, den er auch in der Bundesliga betreute. Später hatte Baluses bei verschiedenen Regionalligavereinen das Traineramt inne.

Berg, Dagmar
* 17.11.1938 in Berlin
Dagmar Berg ist ein sportliches Multitalent. So war sie u.a. in den Disziplinen Leichtathletik und Tischtennis (Westdeutsche Vizemeisterin) erfolgreich. Außerdem ist Dagmar Berg eine hervorragende Skifahrerin.
Diplom-Sportstudium in Göttingen, Heidelberg und an der Sporthochschule in Köln,
1964 Heirat mit Alfred Berg,
1965 Sportlehrerin am Ruhrtalgymnasium in Schwerte,
1974 Wechsel zum Friedrich-Bährens-Gymnasium in Schwerte,
2000 Pensionierung.
1968 bis 1990 Trainings-Leiterin des 1. Volleyball-Club Schwerte 1968,
56 Deutsche Meisterschaften im Jugend- und Frauenbereich,
zahlreiche Titel bei Westdeutschen Meisterschafen und
27 Bundestitel bei „Jugend trainiert für Olympia“.
Seit 1999 ist Dagmar Berg Mitglied des Rates der Stadt Schwerte, seit 2004 stellvertretende Bürgermeisterin. Sie wird dieses Amt nach den Kommunalwahlen 2009 aus gesundheitlichen Gründen abgeben.
Dagmar Berg lebt mit ihrem Ehemann Alfred (Ehrenpräsident des Westdeutschen Volleyballverbandes) in Schwerte-Villigst.

Böcker, Jochen ist der Vorsitzende der Stiftung Sport, die im Jahre 2002 vom Stadtsportverband zur Förderung des Schwerter Sports gegründet wurde.
Von Anfang an dabei, hat Jochen Böcker als 2. Vorsitzender die Stiftung mit aus der Taufe gehoben und sie - bald danach als 1. Vorsitzender - auf einen erfolgreichen Weg geführt.
Wichtigster Grundsatz der Stiftung ist, dort einzuspringen, wo bei den Vereinen Not am Mann ist. Die Hilfe kann reichen von der Beschaffung von Sportgeräten bis hin zu erforderlichen Renovierungsarbeiten. Insbesondere sollen aber die Nachwuchsarbeit gefördert werden und der Breitensport sowie das Ehrenamt im Sport.
Aus einer sportlichen Familie kommend - der Großvater war einer der drei Gründer des TV Ergste 1884 -, hat Böcker als Kind das Wiederaufleben des Vereinssports in Ergste direkt nach dem Krieg hautnah mit erlebt. Er war aktiv als Läufer beteiligt sowohl am ersten als auch am letzten "Lauf durch Ergste", dem seinerzeit ältesten Straßenlauf von Westfalen, der nach dem 50. Mal im Jahre 1997 letztmalig ausgeschrieben worden war.
Historische Ereignisse im Sport hat Jochen Böcker aber nicht nur im lokalen Bereich erlebt, sondern auch auf internationaler Ebene. Seine Erfolge als Trainer für den Mittel- und Langstreckenlauf in seinem Stammverein - heute SG Eintracht Ergste 1884 e.V. -, dessen Mitbegründer er war, führten ihn über Dortmund (OSC Thier) schließlich nach Wattenscheid, wo er für den renommierten "TV Wattenscheid 01" nebenberuflich als Cheftrainer u.a. den seinerzeit weltbesten weißen Hindernis-Läufer, Steffen Brand, trainiert hatte. Damit verbunden waren viele internationale Einsätze bis hin zur Teilnahme an den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta/USA. (Quelle: www.schwerte.de)

Caspari, Heinz Dieter, auch „der Schlaffe“, Jg. 1930, geboren in Wanne-Eickel.
1951 Abitur am Friedrich-Bährens-Gymnasium (FBG), Studium der Fächer Sport, Geschichte und Erdkunde in Köln, 1961 bis 1993 letztlich Studiendirektor am FBG.
1947 Eintritt in die Schwerter Turnerschaft (STS), dort zwischen 1960 und 1981 Trainer der Leichtathletik-Abteilung, von 1981 bis 2002 erster Vorsitzender der STS.
1953 Eintritt in den VfL Schwerte, 1957/58 Aufstieg als Spieler in die Landesliga, 1958/59 Aufstieg als Trainer in die Verbandsliga, damals höchste deutsche Amateurklasse, 1962 bis 1965 wieder Trainer des Verbandsligisten VfL Schwerte.
1953 bis 1955 dreimaliger Deutscher Hochschulmeister mit der Uni Köln, u.a. mit Johannes „Hennes“ Jäcker als Torwart und Udo Lattek als Stürmer. 1955 Mitglied des Kaders der deutschen Studenten-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in San Sebastian.
Heinz Dieter Caspari lebt in Schwerte und hat drei Kinder. Der rüstige Pensionär spielte noch jahrelang in den Alte-Herren-Mannschaften des VfL Fußball, war in den Seniorenmannschaften der Tennisabteilung der STS aktiv und ist ein hervorragender Skifahrer.

Cajkovski, Zlatko, „Tschik“ genannt, * 1923 in Zagreb, † 1998 in München.
Tschik Cajkovski spielte als Fußballer u.a. für FK Partizan Belgrad und den 1. FC Köln. Er war 55-facher jugoslawischer Nationalspieler.
Als Trainer wurde Cajkovski 1962 mit dem 1. FC Köln deutscher Meister. 1965 führte er den 1. FC Bayern in die Bundesliga, mit dem er zweimal den DFB-Pokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger gewann. Später wechselte Tschik ins Ausland. In Griechenland wurde er 1978 mit AEK Athen im selben Jahr Meister und Pokalsieger.
Bekannt war Cajkovski auch wegen seines Temperaments und  seiner eigenwilligen Ausdrucksweise („Kleines, dickes Müller“).

DSM = Deutsche Segelflugmeisterschaft der FAI-Klassen (Spitzensport, zentral 2 Wochen an einem Ort, maximal 12 Wertungstage)

DMSt = Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug (Breitensport, 1 Jahr von jedem Ort, die besten drei Flüge eines Piloten in einer Klasse werden gewertet)

Fabisch, Reinhard, * 1950 in Schwerte, † 2008 in Münster.
Der ehemalige Realschullehrer begann seine Fußballkarriere in Schwerte und gehörte von 1969-1971 dem Bundesligakader von Borussia Dortmund an. Seine Lizenz als Fußball-Lehrer erwarb er 1984.
Er machte sich vor allem als Trainer afrikanischer Nationalmannschaften einen Namen und galt als "Fußball-Entwicklungshelfer". Fabisch war als Trainer für die Nationalmannschaften von Simbabwe, Kenia und Benin verantwortlich. Mit Benin nahm er im Januar 2008, in seinem letzten Turnier, am Africa-Cup teil.
Seine fußballerischen Wurzeln hatte Fabisch in der Ruhrstadt. Er wurde in der Jugend des VfL Schwerte groß. Bevor er sein Abitur am Friedrich-Bährens-Gymnasium abschloss, wechselte er zu Borussia Dortmund, um dort in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen. Dort kam er jedoch nicht gut zurecht und brachte es nur auf wenige Einsätze in der Bundesliga-Mannschaft. Ein Jahr verbrachte Fabisch beim BVB mit dem Schwerter Wolfgang Paul. Eine weitere Station war der SSV Hagen, ehe es Fabisch zurück zum VfL Schwerte zog. Nach seiner aktiven Laufbahn legte er sein Realschullehrer Examen in Castrop-Rauxel ab und erwarb seine Fußballlehrerlizenz 1984 in Köln. An der Seite des bekannten Trainers Eckhardt Krautzun wurde der Trainer Fabisch groß.
Der DFB würdigt Reinhard Fabisch in einem Nachruf als "engagierte Persönlichkeit, auf die zu jeder Zeit Verlass war. Der Deutsche Fußball-Bund wird Reinhard Fabisch nicht vergessen und ein ehrendes Andenken bewahren." 
(Quelle: Ruhr Nachrichten)

Faltboot. Das Faltboot ist ein zerlegbares Boot, das im Wesentlichen aus einer flexiblen Bootshaut und einem zerlegbaren Innengerüst besteht. Die Bootshaut wird aus Gummi, PVC oder Hypalon für das Unterschiff und einem Textil – z. B. Baumwolle oder ein moderner Verbundwerkstoff (Laminat) – für das Verdeck gefertigt. Das Bootsgerüst besteht meist aus Holz– z. B. Esche und Birkensperrholz – oder Aluminium und Kunststoff. Bei den gängigen Faltbootmodellen handelt es sich meistens um Kanus. Diese sind vor allem Kajaks, seltener sind Faltkanadier zu sehen.

Hippotherapie
Hippotherapie ist eine Form der Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis. Das Therapiepferd wird als Medium verwendet, um Bewegungsimpulse auf das Becken des Menschen zu übertragen. Dabei sitzt oder liegt der Patient meist in der Gangart Schritt auf dem Pferderücken.
Ein heilender Effekt soll hier vor allem dadurch erreicht werden, dass sich der menschliche Körper auf die Impulse, die durch das sich bewegende Pferd verursacht werden, neu einpendeln muss. Dabei werden alle Bewegungsachsen sowie Torsionsbewegungen genutzt.
Halbseitig gelähmte Menschen (Cerebralparese) können ein Gefühl für ihre Körpermitte entwickeln. Menschen mit Gliedmassenschäden (Dysmelie) und folgender Verkrümmung des Stützapparates stabilisieren ihre Muskulatur, lernen korrigierende Haltungen und verhindern so auch Gelenkfehlstellungen. Zugleich wird die Muskelspannung (Muskeltonus) positiv beeinflusst; schlaffe Muskeln spannen sich an, spastische, also zu stark gespannte Muskulaturen, geben nach. Dadurch wird die gesamte Haltung vor allem des Oberkörpers geschult und das Balancegefühl verbessert.

Holzhausen-Malkus, Ruth, Jg. 1959, wuchs in Schwerte auf und feierte ihre ersten sportlichen Erfolge mit dem 1. VC Schwerte 1968.Von Schwerte aus wechselte sie zu verschiedenen Bundesliga-Vereinen: USC Münster, SV Lohhof, Stuttgart und 1. VC Wiesbaden.Ruth nahm an den Olympischen Spielen in
Los Angeles teil und belegte dort mit der Volleyball- nationalmannschaft den 6. Platz.
Heute wohnt sie mit ihrer Familie in ca. 25 km Entfernung zu Münster in Steinfurt und ist dort Grundschullehrerin. Zur Zeit unterrichtet sie ein erstes Schuljahr.In Wiesbaden war sie an zwei Gymnasien und zwei Grundschulen und unterrichtete dort normalen Sportunterricht und Talentsichtung Volleyball.Lange Zeit war sie außerdem Bundessportwartin beim Deutschen Volleyball-Verband.
Ruth Holzhausen-Malkus ist verheiratet und hat eine 16-jährige Tochter, die eine sehr erfolgreiche Leichtathletin in den Disziplinen Weitsprung und Sprint ist.

Kube, Helmut, † 1969.
Helmut Kube war ein Vereinsmitglied aus den Anfängen des damaligen Kanu-Vereins Schwerte (heute Kanu- und Surf-Verein Schwerte e.V., KVS).
Nach einer ersten Kanu-Regatta 1951 in Lippstadt animierte er den KVS 1952 zum ersten Schwerter Ruhr-Slalom, der seitdem in ununterbrochener Reihenfolge jährlich stattfindet.
Kube war der Ziehvater vieler Kanu-Slalomfahrer in den 50-er und 60-er Jahren. Bis 1969 war er Slalomwart und Trainer, der an vielen Wochenenden mit seinen Sportlerinnen und Sportlern zu nationalen und internationalen Wettkämpfen unterwegs war. In den Sommerferien organisierte er Jugendfahrten nach Bayern und Österreich, in die Schweiz und nach Frankreich, um seine jugendlichen Sportler auf Wildflüssen zu schulen. Diese Ferienlager sind bis heute in bester Erinnerung.
Helmut Kube war außerdem ein anerkannter Sportkamerad auf Landes- und Bundesebene, dessen Rat und Erfahrung geschätzt und anerkannt wurde. Der KVS stiftete 1973 zu seinem Gedenken einen Wanderpokal in der Schülerklasse. Der Pokal ist eine ein Meter hohe abstrakte Stahlfigur eines Paddlers, geschaffen von dem Maler und Bildhauer Ernst Oldenburg aus Unna-Frömern. Der Pokal steht heute im Bootshaus des KVS. (Quelle: KVS)

Linsenhoff, Ann Kathrin
* 01. August 1960 in Düsseldorf, ist die Tochter der zweifachen Olympiasiegerin Liselott Linsenhoff.
Den größten Erfolg ihrer sportlichen Karriere feierte die Dressurreiterin 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul, als sie zusammen mit der deutschen Equipe Olympiasiegerin wurde.
Linsenhoff ist stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland.

Nickolay, Hubertus, * 1956 in Arnsberg
1965-1971 Handball, Rot-Weiss Schwerte und
1979-1988 TV Jahn Rot-Weiss Schwerte.
Seit 1971 Kanu- und Surfverein Schwerte (KVS), anfangs Kajak /Kanuslalom,
von 1972 bis 1985 Kanurennsport im Kanadier,
Trainer: u.a. Detlef Lewe
Medaillenplatzierungen bei Deutschen Juniorenmeisterschaften 1973 und 1974,
Deutsche Meistertitel:
1976 im CII Senioren Leistungsklasse 1000m mit Partner Meinolf Wiese
1977 2-facher Deutscher Vizemeister in der Leistungsklasse im CII mit Meinolf Wiese
1979 im CVIII Senioren Leistungsklasse 1000m
1983 im CVIII Senioren Leistungsklasse 1000m (für Rheintreue Düsseldorf)
insgesamt fünf Deutsche Vizemeisterschaften.
Nach 1980 engagierte sich Hubertus Nickolay als Trainer beim KVS und war für die Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung des Kanurennsports zuständig.
Beruflich absolvierte er ein Lehramtsstudium Sek.II/I für die Fächer Sport, Geschichte, Geographie und arbeitete u.a. von 1991-94 im Auslandsschuldienst an der Deutschen Evangelischen Oberschule in Kairo, Ägypten.
Hubertus Nickolay ist verheiratet und lebt in Schwerte.

Paralympics
Der Begriff „Paralympics“ wurde zunächst als Zusammensetzung der Wörter Paraplegic (engl.: gelähmt) und Olympic geschaffen. Um auch die Zugehörigkeit von Menschen mit anderen Behinderungsarten zu repräsentieren, wurde der Begriff neu definiert und setzt sich jetzt aus dem griechischen Wort Para (neben) und Olympics zusammen, um die Nähe zur olympischen Bewegung und das Nebeneinander der Spiele auszudrücken. Er wird offiziell zum ersten Mal 1988 bei den Olympischen Spielen in Korea verwendet. Vorher sprach man von „Weltspielen der Gelähmten“, „Olympiade der Behinderten“ oder „Weltspielen der Behinderten“.
Die Paralympischen Spiele, auch Paralympics genannt, sind die Olympischen Spiele für Sportler mit körperlicher Behinderung. Die ersten Sportspiele für Rollstuhlfahrer fanden 1948 parallel zu den Olympischen Sommerspielen statt, seit 1960 werden die Weltspiele für Behinderte regelmäßig ausgetragen und seit 1992 sind die Paralympischen Spiele organisatorisch mit den Olympischen Sommerspielen verbunden und finden jeweils drei Wochen danach am gleichen Ort statt. Die ersten Paralympischen Winterspiele fanden 1976 in Schweden statt. Nicht zu den Paralympics gehören die Deaflympics für Gehörlose und die Special Olympics für Menschen mit kognitiver Behinderung.

Pritschen, das, oberes Zuspiel im Volleyball: Die Handflächen zeigen in Richtung des Balles, der sich oberhalb der Schulterachse befinden sollte, wobei Daumen und Zeigefinger beider Hände ein offenes Dreieck bilden. Der Ball wird nach einer sehr kurzen Bewegung aus den Knien gespielt, wobei die gespreizten Finger über Richtung und Geschwindigkeit entscheiden. Die Aktion wird hauptsächlich beim Zuspiel als Vorbereitung eines Angriffsschlags verwendet.

Schäfer, Hans, * 1927 in Köln,
spielte von 1948 bis zum Ende seiner Karriere 1965 beim 1. FC Köln. 1962 und 1964 wurde er mit dem FC Deutscher Meister, 1963 wählten ihn die Sportjournalisten zum Fußballer des Jahres. Sein größter Erfolg aber war der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Insgesamt kommt Schäfer auf 39 Länderspiele, erzielte dabei 15 Tore und nahm an drei Fußball-Weltmeisterschaften teil.

Sohlenkamp, Ursula
Die Diplom-Sportlehrerin koordiniert und leitet seit 1969 die Rhythmische Sportgymnastik in der Schwerter Turnerschaft.
Sie hat die Qualifikation als A-Trainerin und ist nationale und internationale Kampfrichterin.
Als Landesfachwartin ist Sohlenkamp seit 1990 im Westdeutschen Turnerbund tätig.
Von 1992 bis 2000 war sie Bundesfachwartin. Danach widmet sie sich ihrer Tätigkeit als Mitglied im Technischen Komitee der Rhythmischen Sportgymnastik für die Nachwuchs- und Leistungsförderung.
Kongenial unterstützt wird Ursula Sohlenkamp von ihrem Ehemann Dietrich Sohlenkamp, der als Anwalt und Notar in Schwerte tätig ist.

Der VfL Schwerte hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Von ersten
sportlichen Vergleichen auf der grünen Wiese bis zum Spielbetrieb auf Kunstrasen im Stadion Schützenhof mit überdachter Tribüne war es ein langer Weg. Hier ein paar Daten aus den Gründertagen:                       
1919 Gründung des ,,Schwerter Fußballclubs“,
später Umbenennung in,, SSC Union Schwerte 1919“. Der Spielbetrieb wurde auf einer Wiese an der Dammstraße aufgenommen. Schon bald erwarb man ein Gelände im Grüntal und baute dort den ersten „ordentlichen“ Sportplatz.
1920 Gründung der Jugendabteilung,
1922 Einweihung des Sportplatzes ,,Am Schützenhof“,
1933 Fusion  zwischen den Schwerter Sportvereinen ,,SSC Union 1919“ und ,Alemannia Schwerte  1921“. Der neue Vereinsname lautete „ Verein für Leibesübungen Schwerte 1919/12 e.V.“.
1934 Im Zuge der Gleichschaltung im NS-Regime wurde Wilhelm Homann alleiniges Vorstandsmitglied. Alle anderen Namen wurden aus dem Vereinsregister gelöscht.    
1942 Einstellung des Sport- und Spielbetriebs als Folge des 2. Weltkriegs.
1945 Nach Rückkehr einiger Aktiver aus dem Krieg  gelang der Neuaufbau des Vereins, Gründung des Großvereins „VfL Schwerte 1868“ auf Geheiß der Militärregierung.
1951 Auflösung des Großvereins, die einzelnen Schwerte Vereine wurden wieder selbstständig.
Wiedererwachen des ,,VfL Schwerte 1919/21 e.V.“ als reiner Fußballverein mit einer wechselvollen, letztlich aber sehr erfolgreichen Geschichte.
Heute nimmt der VfL Schwerte mit 3 Senioren-Mannschaften, 1 Alte-Herren-Mannschaft, 2 A-, B-, C-, D- und F-Juniorenmannschaften, 3 E-Jugend- und 1 G-Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil.
Die 1. Seniorenmannschaft als klassenhöchstes Team aus Schwerte spielt in der Westfalenliga 2.
(Quelle: www.vfl-schwerte.de)

Weist, Eckehard, auch „Ecke“, * am 18.11.1944
Spielte in der Kindheit beim VfL Schwerte Fußball, im Alter von 12 Jahren begann er mit dem Kanusport.
Deutscher Jugendbester in den Jahren 1959 – 1961 – 1962, und mehrfach in den Jahren bis 1965 Deutscher Meister  in der Mannschaft, z.T. zusammen mit seinem Bruder Dietmar.
1969 begann Weist seine Trainer-Laufbahn, anfangs beim KVS als Landes-Honorartrainer für NRW, ab 1983 auch Mitglied des Trainer-rates im Deutschen Kanu-Verband und Bundesassistenz-trainer. In dieser Funktion und als Mannschaftsführer reiste Weist zu vielen Weltmeisterschaften: 1985 Augsburg – 1987 Meran – 1989 USA / Maryland, 1989 Tarcen / Slowenien. Als Referent für Leistungssport arbeitete er mit an Konzeptionen für Kanuslalom, sodass es auch wieder zu einer Aufnahme des Kanuslaloms ins Olympische Programm seit 1992 kam.
Als 1992 der Förderverein des KVS ins Leben gerufen wurde, war Weist mit dabei und gehört noch heute dem Vorstand des Vereins an. Im KVS war er immer wieder in mehreren Funktionen tätig, als Slalomwart, Sozialwart, Pressewart.
Alljährlich ist Weist beim traditionellen Schwerter Ruhr-slalom oder bei Veranstaltungen in Hohenlimburg oder Lippstadt zu hören. Die gleiche Funktion übt er auch bei Weltmeisterschaften und Weltcups in Augsburg aus – und immer wieder in Oetz / Tirol bei der mittlerweile seit 16 Jahren traditionellen 2. Schwerter Regatta

Weisweiler, Hans, auch „Hennes“, * 1919 bei Köln, † 1983 bei Zürich.
Als Spieler im Kölner Umland und beim Vorläufer des 1. FC Köln aktiv, führte er den FC 1949 als Spielertrainer in die Oberliga. Nach Weisweiler wurde das Maskottchen des FC benannt, der Geißbock Hennes.
Von 1957 bis 1970 war Weisweiler Trainerausbilder an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Bekannt aber wurde der Rheinländer als Trainer der Mönchengladbacher „Fohlenelf“. Mit der gewann er drei deutsche Meisterschaften, einmal den DFB- und einmal den UEFA-Pokal.  Nach einem Zwischenspiel beim FC Barcelona trainierte Hennes Weisweiler von 1976 bis 1980 den 1. FC Köln. Mit dem FC gewann er 1977 den DFB-Pokal, wiederholte das 1978 und holte im selben Jahr auch noch die deutsche Meisterschaft. 1980 wechselte Weisweiler für ein Jahr nach New York, gewann die Meisterschaft und trainierte dann noch den Grasshopper-Club Zürich, mit dem er 1983 Meister und Pokalsieger wurde.

Wiese, Meinolf, * 1959 in Schwerte.
Seit frühester Kindheit ist Meinolf Wiese mit den Eltern Kanu gefahren.
Seit 1971 Mitglied im Kanu- und Surfverein Schwerte (KVS),
1972 – 1978 in der Trainingsgruppe von Detlef Lewe,
mehr als 20 Medaillenplatzierungen bei deutschen Meisterschaften, davon 13 deutsche Meistertitel in der Jugend-, Junioren- und Leistungsklasse im Kanu-Rennsport:
1974 2-facher Deutscher Jugendmeister im CI,
1975 2-facher Deutscher Jugendmeister im CI und drei weitere Medaillen,
1976 2-facher Deutscher Juniorenmeister im CI und
Deutscher Meister in der Seniorenleistungsklasse  im CII über 1000 Meter mit Partner Hubertus Nickolay,
1977 3-facher Deutscher Juniorenmeister im CI und
2-facher Deutscher Vizemeister in der Leistungsklasse im CII mit Hubertus Nickolay,
1978 mehrere Medaillenplatzierungen bei den deutschen Meisterschaften in der Leistungsklasse,
1979 und 1983 (für Rheintreue Düsseldorf) Deutscher Meister im CVIII,
1981(für Rheintreue Düsseldorf) Deutscher Meister im CI über 10.000 Meter.
1974 – 1983 Zugehörigkeit zum Rennsportkader (Nationalmannschaft) des Deutschen Kanu-Verbandes,
Teilnahme an internationalen Wettkämpfen und 1977 an der Junioren-Weltmeisterschaft mit Platz 10.
Von 1990 bis 2001 Physiotherapeut der deutschen Kanu-Slalom-Nationalmannschaft bei internationalen Wettkämpfen und Weltmeisterschaften.
Meinolf Wiese ist seit 1987 Inhaber einer Praxis für physialische Therapie in Dortmund-Lichtendorf. Der Physiotherapeut ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Informationen und Daten wurden u.a. auch aus den Suchmaschinen Google, Altavista, Yahoo und Wikipedia gezogen.